mobilisierungsvideo ankucken.
rucksack packen.
am 13.2. ab nach dresden.
nazis aufhalten.
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am 13.2. ab nach dresden.
nazis aufhalten.
hier dokumentiert nigra den unterstützungsaufruf für das von räumung bedrohte hausprojekt liebig 14 in berlin:

„Vom Gerichtssaal auf die Straße“
Das autonome Wohn- und Kulturprojekt Liebig 14 steht kurz vor der Räumung. Am 13.11.2009 fand der letzte Prozess gegen das Hausprojekt in der Liebigstraße 14 in Berlin statt. Wie vorauszusehen war, wurde der juristische Kampf um die bestehenden Mietverträge verloren. Jetzt gilt es einer drohenden Räumung auf anderen Ebenen etwas entgegenzusetzen!

Das Haus in der Liebigstraße 14 wurde 1990 nach Leerstand besetzt und erlangte 1992 durch die Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF) Einzelmietverträge. Seit der besetzung bietet das Projekt gemeinschaftlich verwalteten Wohnraum für Menschen verschiedenster Altersgruppen und Herkunft sowie Platz für kulturelle Veranstaltungen und politisch- emanzipatorische Arbeit. Im Jahr 1999 wurde das Haus an die LiLa GbR verkauft, bestehend aus den Gesellschaftern Suitbert Beulker und Edwin Thöne. Mit dem Eigentümerwechsel begann eine Reihe von aggressiven Maßnahmen gegen die Bewohner_innen und die kollektive Wohnform. Wie z.B. die Räumung der Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss 2007 und dem Abbau einer Zwischentür im Treppenhaus, welche von den BewohnerInnen notwendigerweise anstelle der einzelnen Wohnungstüren eingesetzt worden war. Diese musste letztendlich auch als Kündigungsgrund herhalten.
Die Liebig 14 positioniert sich gegen gesellschaftliche Ausgrenzung und Unterdrückung jeglicher Art und bietet kollektiven Wohnraum für politisch Interresierte und vom profitorientierten Wohnungsmarkt Ausgeschlossene. Die selbstorganisierte Hausgemeinschaft ermöglicht zudem ein solidarisches und selbstbewusstes Auftreten im Umgang mit „Hauseigentümern“ und drohender Verdrängung.
Die Verdrängung unkommerzieller Projekte ist mit eine Folge der umfassenden Aufwertung der Innenstadtgebieten (Gentrifizierung). Die Modernisierung von günstigem Wohnraum und die dadurch steigenden Mieten sind eine folge kapitalistischer Verwertungslogik. Dadurch findet vor allem eine Verdrängung einkommensschwacher Menschen statt.
Organisierte Hausgemeinschaften, wie sie in
Hausprojekten existieren, ermöglichen von Gentrifizierung betroffenen
MieterInnen, sich gegen drohende Verdrängung effektiv zur Wehr zu setzen.
Daher ist der Kampf für den Erhalt eines Autonomen Hausprojektes ist als exemplarisch für den Widerstand gegen Gentrification zu begreifen.
„Wenn sie sich mit eine_r von uns anlegen, legen sie sich mit uns allen an.“
Die Liebig 14 ist in Berlin Teil einer Struktur linksradikaler Freiräume, in denen versucht wird, die Einflüsse gesellschaftlicher Ausgrenzungs- und Unterdrückungsmechanismen wie z.B. Rassismus, Sexismus, Homophobie möglichst gering zu halten. Doch geht es nicht darum, sich die eigene schöne Welt zu schaffen sondern um den Anspruch , mit den Ideen einer Gesellschaft ohne Kapitalismus, Hierarchien und Unterdrückung, in die Gesellschaft zu intervenieren. In Angesicht dessen, wäre der Verlust eines Raumes, in dem dies Erprobt und für einige Menschen Lebbar gemacht wird nicht hinzunehmen. Das Vorgehen gegen eines unserer Kultur- und Wohnprojekte ist mit ein Angriff auf alle, die dieses und ähnliche Projekte nutzen aber auch auf alle, die mit den Ideen und Ansprüchen des Projektes die Gesellschaft erreichen wollen. Darum seid Solidarisch und unterstützt den Kampf um den Erhalt der Liebigstraße 14.
Gerade in letzter Zeit kam es in Berlin zu einem schlag der staatlichen repressionsorgane gegen einzelpersonen sowie linksradikale strukturen. Menschen wurden festgenommen, Hausprojekte gerazzt, keine 2 wochen später wird das Wohnprojekt in der Brunnenstrasse 183 geräumt und kurz darauf ein Jugendlicher in einem Park von Zivilpolizisten angeschossen. Darauf gab es bereits viele Antworten, jedoch gilt es auch nach vorne zu blicken und sich auf kommende Ereignisse vorzubereiten um nicht weiter in die deffensive zu geraten. Eine Räumung der Liebig 14 kommt für uns nicht in frage. Zeigen wir gemeinsam, dass wir keinen bock haben auf diesen staat und seine repression, dass wir keinen bock haben auf Fremdbestimmung und dass wir keinen bock haben auf kapitalistische Verwertungslogik. Wir wollen das schöne leben – nicht übermorgen, nicht morgen sondern jetzt!
Kapitalistischen normalbetrieb stilllegen!
Wir bleiben alle!
nazis machten sich vom acker

nachdem seit 1963 am volkstrauertag die nazis unter der führung des regionalen npd-verbandes karlsruhe ihr heldengedenken am panzergraben bei rheinau-memprechtshofen veranstalteten, mussten sie in diesem jahr erstmals klein beigeben: aufgrund der hartnäckigen arbeit des bündnisses rheinau ist bunt statt braun seit anfang 2006 und der im sommer 2009 gegründeten kampagne macht euch vom acker bliesen sie ihr ns-verherrlichungs-gruselkabinett ab.

stein des anstoßes
sicher, an diesem wochenende gab es gleich zwei attraktive events im braunen kalender: der gedenkmarsch für npd-goldesel jürgen rieger im nazi-pilger-ort wunsiedel und das heldengedenken in münchen. jungnazis aus der region werden wir sicher auf fotos von dort wiedererkennen.
aber auf ihrer „heimatseite“ (haha) erklärt die karlsruher npd-meute selbst, dass sie wegen der „derzeitigen üblen Stimmungsmache gegen uns mit all den erbärmlichen Lügen und Verdrehungen in diesem Jahre keine öffentliche Gedenkfeier an diesem Ehrenmal veranstalte“.

es sei „kein Kotau vor gewissenlosen Leuten“, sondern diene „allein dem Versuch zu verhindern, daß erneut das Ehrenmal „Panzergraben“ von kriminellen Personen beschädigt wird oder sonstige schandbare Krawalle am oder in der Nähe der Gedenkstätte durchgeführt werden.“ wir erinnern uns: „schandbaren“ krawall hatten im letzten jahr allein die nazis unter axel borkmann veranstaltet, als sie eine antifaschistische ausstellung am weg zum panzergraben zerstörten. borkmann wurde deswegen im herbst 2009 verurteilt.

im hinterland
am heutigen „volkstrauertag“ kamen über 100 menschen aus dem bürgerlichen und autonomen antifaschistischen spektrum am panzergraben zusammen und übernahmen diesen tag.
redebeiträge, musik, heiße gemüsesuppe, nette leute, ein antifa-infotisch und eine ausstellung zum panzergraben machten das frühe aufstehen und die komplizierte anfahrt wieder wett.

die polizei hielt sich angenehm im hintergrund: sie hatte keine konfrontationen zwischen antifaschist_innen und nazis zu erwarten. auch im weiteren umkreis wurden bis zum nachmittag keine faschist_innen gesichtet.

infostand
der tag im hinterland kann als erfolg gewertet werden: zum ersten mal seit über 40 jahren war der panzergraben am sogenannten volkstrauertag nazifrei. ob sie sich nun wirklich an anderem ort still und heimlich getroffen haben (was ja auch schon ein erfolg wäre) oder nicht, spielt eine untergeordnete rolle: der heutige tag in rheinau war unserer.
damit das so bleibt, muss die arbeit von rheinau ist bunt statt braun und macht euch vom acker weitergehen: damit der panzergraben für immer nazifrei bleibt.
sehr gute infos zur geschichte des panzergrabens und den letzten jahren dort findet ihr hier: vomacker.blogsport.de
nachtrag: ein paar faschos haben sich dann wohl doch nach rheinau verirrt. lest den ausführlichen artikel der kampagne auf linksunten.
die alfr hat ihr 24-seitiges selbstverstaendnis veröffentlicht („wir von der alfr betreten die bühne der geschichte“: ne nummer kleiner geht ja auch… ) und legt die messlatte hoch an: ihr motto ist „raus aus dem szene-ghetto“. das gefällt nigra sehr gut, ist ja auch eines meiner wichtigen anliegen.
der text ist lesenswert: eröffnet wird er mit einem blick auf den deutschen faschismus und dessen verschmelzung mit dem kapital. er macht klar: wer eine ganz andere gesellschaft will, muss den kaptialismus überwinden. auch heute und hier bei uns. ein kurzer rundumschlag gegen die antideutschen (gibts die überhaupt noch?), ein rückblick auf die letzten 20 jahre (welt-) geschehen bis hin zu einer zustandsbeschreibung der deutschen (freiburger?) link(sradikal)en.
mensch muss nicht mit allem einverstanden sein, was die alfr schreibt (und tut?). sich mit dem text auseinanderzusetzen schadet keineRm szene-ghetto-linken. denn in einem hat sie recht: wer die revolution will, darf nicht in der eigenen nische versauern…
was sauer aufstösst, ist ihr verständnis von (anti-) autorität. zitiert wird hier auf seite 19 friedrich engels. da kommt nigra das frösteln, die nackenhaare stellen sich auf und bilder vom gulag tanzen auf der netzhaut… wie liests sich in einem kommentar zum text auf indy linksunten:
„damals gab es noch kommies die für die sache gekämpft haben. das richtig wichtige was wir von ihnen gelernt haben: den dissidentInnen muss die kniescheibe weg.“
nigra ist gespannt auf das was kommt.
…gemeint: wir alle!
nachdem alle ermittlungsverfahren nach der partybesetzung in bühl gegen die aktivistInnen aus mittelbaden nun eingestellt wurden, sind zwei genossInnen durch durch verfahren bedroht: die anschuldigungen von seiten der am einsatz beteiligten beamtInnen gegen sie bestehen seit der besetzung und werden nun in einem prozess aufgerollt.
am 8. august finden in bühl deshalb ein infostand und eine kundgebung statt.
mehr infos findet ihr auf der seite der antirepressionsgruppe mittelbaden.
kommt alle nach bühl!
solidarisiert euch mit den beschuldigten!
für mehr freiräume überall!
am samstag, 11.7. findet um 17 uhr eine antikapitalistische demo statt:
Kapitalismus überwinden – die falsche Freiheit auf der Strecke lassen!
dazu gibts einen blog, einen jingle und ein video. fehlen nur noch die leute!
also: alle hin zur demo am 11. juli!
wir sind unkontrollierbar!
am freitag, den 15.5. wurde in der kirchstraße 16 in freiburg endlich mal wieder ein haus besetzt: die freie antonia. es soll als wohn- und kuturraum genutzt werden.
unterstützt die freie antonia!
squat the world!
der natogipfel ist nun seit 5 wochen vorbei.
für einige menschen wird die repression, die viele menschen dort erlebt haben, erstmal weitergehn: sie sitzen im strasbourger knast.
infos zur soli-arbeit findet ihr hier: 1, 2
für die gefangenen ist der kontakt nach draußen enorm wichtig. darum: schreibt ihnen briefe! wie und an wen könnt ihr hier nachlesen.
auch andere formen der unterstützung sind wichtig.
im moment sitzen noch sechs menschen im knast. es hätte während der proteste jedEn von uns treffen können.
betroffen sind wie immer nur wenige – gemeint sind wie immer wir alle!
solidarität mit den gefangenen von strasbourg!
am gestrigen freitag fand vor der baden arena in offenburg eine unangekündigte antimilitaristische aktion gegen die dortige militär- und blasmusikparade statt.
obwohl nur intern mobilisiert wurde, war eine lahrer bfe-hundertschaft im einsatz, ebenso wie der örtliche staatschutz.
es wurde massiv gefilmt, fotografiert und körperlich gegen die aktivistInnen vorgegangen.
es gab eine kurze ingewahrsamnahme inklusive mündlich ausgesprochenem platzverweis und eine festnahme: ein medienaktivist wurde weggetragen und für ca. 2 stunden inhaftiert mit der begründung, er würde portraitaufnahmen der anwesenden polizeibeamtInnen machen.
die kamera wurde zur beweisaufnahme einbehalten.
lest auf linksunten einen ausführlichen artikel.
militärmusik ist doof!
bundeswehr muss weg!
und die nato wird zum teufel gejagt!
Referer der letzten 24 Stunden:
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